Gründung
Über eine geraume Zeit trafen sich junge Menschen in Beuern zu gemeinsamen Fahrten und Ausflügen. Es reifte die Idee heran, sich zu einem Club zusammenzuschließen. Auf Drängen des Schmiedemeisters Wilhelm Krämer, genannt Häuder, wurden dann Alfred Zipf und Karl-Ludwig Arnold zu Initiatoren und luden alle Interessenten ins damalige Gasthaus Lenz in der Borngasse ein.
Am 8. Juli 1953 wurde diese Zusammenkunft zur Gründerversammlung des Beuern, kurz MSC Beuern. Der Verein wurde zwischen 21 und 23 Uhr aus der Taufe gehoben.
Der 1. Vorstand setzte sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden Ludwig Pfeiffer, dem 2. Vorsitzenden Wilhelm Hofmann, dem Schatzmeister Karl-Ludwig Stein, dem Sportleiter Hans Kurt Fischer sowie dem Schriftführer Wilhelm Volk Wilhelm Volk und den Beisitzern Alfred Zipf und Arthur Hess .
Der Anschluss an den DMV wurde einstimmig beschlossen, in der Annahme bei einem kleineren Verband größere Chancen zu haben und sich Gehör zu verschaffen.
Außerdem wurde beschlossen, dass sich die Mitglieder an Sonntagvormittagen in Gelände- und Geschicklichkeitsfahrten üben durften. Weiter sollten die Motorsportmitglieder Vorbild im Straßenverkehr sein und auch die Jugend an den Straßenverkehr heranführen .
Weltmeisterschaften
In den Jahrzehnten danach avancierte der MSC Beuern zu einem international bekannten Motocross‑Klub und gastierte sogar bei Weltmeisterschaftsläufen, darunter der 500‑ccm‑Großpreis 1968 und mehrere WM‑Läufe in der 250‑ccm‑Klasse während der 1980er Jahre, bei denen damalige Weltmeister wie Georges Jobé oder André Malherbe vor Zehntausenden Zuschauern antraten. Damit zählte Beuern zeitweise zu den bedeutenden Motocross‑Zentren Mittelhessens und stand im Schatten der damaligen Weltmeisterschafts‑Stars, die den Stirnbergring regelmäßig als anspruchsvolles und herausforderndes WM‑Thema nutzten.
Brand Martiniturm
Zu einer der größten Herausforderung kam es nachdem der Martiniturm (Start-Ziel) Ende 2005 einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Gerade zum im Frühjahr 2006 bevorstehenden 50. Auflage der Motocrossrennen am Stirnbergring stand man vor einem Schutthaufen aus verkohltem Holz und Asche.
Brand Stirnberghalle
Zu einem weiteren Großbrand kam es dann im September 2018. Die Stirnberghalle und der Bewirtschaftungskomplex des Vereins standen in Flammen. Trotz schnellen Eingreifen der Feuerwehr war nichts mehr zu retten. Was in jahrelanger Arbeit aufgebaut und zusammengetragen wurde war komplett vernichtet, man stand erneut vor dem Nichts.
Am 3. Juli 2023 gab es erneut eine Brandstiftung an der Stirnbergstrecke. Diesmal wurde der Schluchstand ein Raub der Flammen.


